Es war wieder soweit: Am Sonntag, den 22. März 2026, fand der 10. Wattenbeker Familienspieletag s
tatt – ein kleines Jubiläum, das sich sehen (und spielen) lassen konnte. In die Lindenschule Bordesholm lud der Wattenbeker Spieletreff Familien und alle, die Lust auf Brettspiele hatten oder diese endlich mal kennenlernen wollten.
In mehrtägiger Vorbereitung haben Rainer und 50 fleißige Helfer und Helferinnen in zwei Turnhallen Tische für ca. 400 Besucher aufgestellt, eine Cafeteria und eine Spieleausleihe eingerichtet sowie ein Flohmarkt und ein Turnier vorbereitet – quasi das Rundum-sorglos-Paket für Spielefans.
Ob groß oder klein, ob Neuling oder Brettspiel-Experte – jeder konnte vorbeischauen und am Familienspieletag teilnehmen. Pünktlich um 10 Uhr wurde der Tag eröffnet, und die ersten Besucher strömten hinein – manche vermutlich schon mit einer klaren Spielstrategie im Kopf.
Sobald ein Spiel in der Ausleihe interessant erschien, konnte man es sich kostenlos ausleihen und direkt loslegen. Und falls die Regeln doch eher nach einem Rätsel klangen: Kein Problem! 20 freundliche „Erklärbären“ (Helfer und Helferinnen) standen sofort bereit und sorgten dafür, dass aus Fragezeichen schnell Spielspaß wurde.
Bei rund 800 Spielen war für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei. Besonders viel Wert wurde auf Kinder- und
Familienspiele gelegt, davon gab es ungefähr 530 Spiele – aber auch Fans von kniffligeren Herausforderungen kamen nicht zu kurz. Wer wollte, konnte sich auch komplexe Brettspiele erklären lassen (inklusive der Erkenntnis: „Ach so funktioniert das!“). Im Fokus standen natürlich auch wieder die „Spiele des Jahres“:
Kinderspiel des Jahres 2025: Topp die Torte! – hier entscheidet das Augenmaß darüber, ob die Torte ein Meisterwerk oder eher ein kreatives Experiment wird.
Spiel des Jahres 2025: Bomb Busters – ein kooperatives Spiel, bei dem man gemeinsam Bomben entschärft… oder zumindest sein Bestes versucht.
Kennerspiel des Jahres 2025: Ein atmosphärisches Unterwasserabenteuer mit ordentlich Spieltiefe – im wahrsten Sinne des Wortes.
Auch Autoren und Verlage waren vor Ort und erklärten ihre eigenen Spiele persönlich – näher kommt man den Ideen hinter einem Spiel kaum. Aus Preetz waren die Autoren des Spiels Questara vor Ort und haben zum ersten Mal ihr Kartenspiel, quasi Druckfrisch vorgestellt.
Am Qwixx-Turnier nahmen dieses Jahr 60 Personen teil. Besonders hervorzuheben ist die bunte Mischung: Kinder ab 6 Jahren genauso wie Menschen im höheren Alter. Hier zeigte sich einmal mehr: Beim Spielen sind alle Generationen dabei. Am Ende des Turniers gab es ein Kinder- und Erwachsenenfinale. Für alle 8 Finalteilnehmer gab es ein Spiel als Preis.
Wer zwischendurch Hunger oder Durst bekam, konnte sich in der Cafeteria stärken. Klassische Getränke und leckere, frisch gebackene Kuchen sorgten für neue Energie. Ein heimlicher Star war in diesem Jahr das frisch gemachte Popcorn, das bei den Besuchern besonders gut ankam (und erstaunlich schnell verschwand).
Beim Bring-&-Buy-Flohmarkt konnte man Spiele verkaufen, die zu Hause nicht mehr auf den Tisch kommen – also quasi Platz schaffen für neue Lieblingsspiele. Morgens abgegeben, tagsüber verkauft (oder auch nicht), und abends konnte man entweder seinen Erlös oder die altbekannten Spiele wieder abholen.
Der Flohmarkt bot außerdem die Chance auf echte Schnäppchen oder seltene Schätze – ein Paradies für Schatzsucher mit Spielleidenschaft.
Die Stimmung war den ganzen Tag über hervorragend. Überall wurde gelacht, mitgefiebert und mitunter auch ein bisschen gegrübelt – genau so, wie es bei einem gelungenen Spieletag sein sollte.
Um 18 Uhr ging der Wattenbeker Familienspieletag schließlich zu Ende. Rainer und das engagierte Team bauten bis 22 Uhr alles wieder ab – sodass die Schule am nächsten Tag ganz unschuldig wirkte, als hätte hier nie ein Spiele-Marathon stattgefunden.





























